Zwei Laptops einander zugewandt auf einem Schreibtisch am Abend, ein Bildschirm leuchtet warm, der andere kühl blau, daneben eine Person vor der Fensterfront mit Blick auf die Stadt

wer heute ein CRM sucht, landet früher oder später bei diesen zwei Namen: Zoho und HubSpot. Beide werben laut, beide haben treue Fans, beide versprechen mehr Umsatz und weniger Durcheinander im Vertrieb.

nur: Für ein Team von drei bis fünfzehn Leuten zählt am Ende etwas anderes als in den Hochglanz-Vergleichen. Genau darum geht es hier – ehrlich, mit Preisen, Funktionen und dem, was im Alltag zählt.

wofür die beiden stehen.

kurz und fair auf den Punkt: HubSpot kommt aus dem Marketing, und das merkt man – schön gemacht, angenehm zu bedienen, ein riesiges Ökosystem an Erweiterungen. Die kostenlose Version ist ehrlich gut und für den Einstieg kaum zu schlagen.

Zoho CRM kommt aus einer anderen Ecke: viel Funktion fürs Geld, tief anpassbar und Teil eines ganzen Baukastens (Zoho One), in dem das CRM nur ein Baustein von vielen ist.

vereinfacht gesagt: HubSpot poliert, Zoho packt rein. Beides hat seine Berechtigung – die Frage ist nur, was du brauchst.

Preis: hier trennt sich die Spreu für kleine Teams.

reden wir über Geld, denn hier liegt ein großer Unterschied – mit einem wichtigen Hinweis vorweg: Bei uns bekommst du Zoho CRM nicht als Einzelprodukt, sondern immer als Teil von Zoho One. Klingt nach mehr, ist aber der eigentliche Clou. (Zahlen Stand 2026, Zoho One in Euro, HubSpot in Dollar – Preise ändern sich, im Zweifel auf den Anbieterseiten nachsehen.)

Zoho One kostet 37 Euro pro Nutzer und Monat – also 444 Euro im Jahr pro Person. Dafür bekommst du nicht nur das CRM, sondern über 50 Programme dazu: Angebote, Rechnungen, Projekte, Support und mehr. Das CRM ist also nur ein Teil dessen, was drinsteckt.

HubSpot ist zum Start kostenlos zu haben, und der Sales Hub Starter ist mit rund 15 Dollar pro Platz noch günstig. Der Haken kommt eine Stufe höher: Sales Hub Professional liegt bei rund 90 Dollar pro Platz und Monat – plus einer einmaligen Einrichtungsgebühr von etwa 1.500 Dollar. Und das ist dann reines Vertriebs-Werkzeug, ohne Buchhaltung, Projekte oder den Rest.

da wird der Vergleich spannend: Für 37 Euro bekommst du bei Zoho One ein CRM plus ein ganzes Büro voll Software. Bei HubSpot zahlst du ab der Professional-Stufe das Doppelte und mehr – für den Vertriebsteil allein. Für ein kleines Team, das wächst, ist das der springende Punkt.

Funktionen: wo jeder punktet.

Geld ist nicht alles, also fair weiter im Text.

HubSpot glänzt bei Bedienkomfort und Marketing: Landingpages, E-Mail-Strecken, Auswertungen – alles wie aus einem Guss, und neue Leute im Team finden sich schnell zurecht. Wenn Marketing bei dir ein großes Thema ist, ist das ein echtes Pfund.

Zoho CRM punktet bei Tiefe und Anpassbarkeit: Du kannst Abläufe visuell abbilden, eigene Automatisierungen bauen und das CRM sauber mit Angeboten, Rechnungen und Support verzahnen – spätestens im Verbund mit Zoho One. Etwas zugespitzt: Wo HubSpot am schönsten aussieht, geht Zoho am tiefsten.

was HubSpot gut kann – und wo Zoho weitergeht.

HubSpot kommt aus dem Marketing, und das sieht man: Landingpages, E-Mail-Strecken und Auswertungen wirken wie aus einem Guss, neue Leute im Team finden sich schnell zurecht. Das ist eine echte Stärke, und wir reden sie nicht klein.

nur endet der Vertriebsteil dort, wo dein Tagesgeschäft weitergeht: Angebot, Rechnung, Support, Projekte. Bei Zoho liegt das alles im selben Abo – deshalb fällt der Vergleich für kleine Teams meistens anders aus, als die reine Funktionsliste vermuten lässt.

wenn Marketing bei dir das Herzstück ist, fang genau dort an: E-Mail-Strecken und Kampagnen laufen in Zoho One über Campaigns, und die Empfängerlisten ziehen sich direkt aus dem CRM. Und wenn dir die Bedienung besonders wichtig ist, schau dir das CRM in Ruhe in der Testphase an, bevor du dich festlegst – dafür sind die 30 Tage da.

wann Zoho CRM passt (vor allem mit Zoho One).

Zoho CRM ist deine Wahl, wenn du viel Funktion für wenig Geld willst, wenn dein CRM eng zu deinen Abläufen passen soll – und ganz besonders, wenn du mehr als nur ein CRM brauchst.

denn im Rahmen von Zoho One ist das CRM nur ein Teil des Ganzen: Angebot, Auftrag, Rechnung, Support, alles unter einem Dach und miteinander verbunden. Wer ohnehin sein ganzes Werkzeug auf eine Plattform holen will, für den ergibt das CRM als teurer Einzelkauf schnell weniger Sinn als im Paket.

und jetzt – welches?

kurz gemacht: Wenn du Preis-Leistung, Tiefe und ein System suchst, das mit dir mitwächst, ist Zoho CRM die nüchternere Rechnung – besonders im Rahmen von Zoho One, wo das CRM nur ein Baustein von über fünfzig ist.

wenn du magst, schauen wir uns in 15 Minuten gemeinsam an, was zu deinem Team passt: ehrliche Einschätzung, kein Verkaufsdruck. Und ausprobieren kannst du Zoho One 30 Tage kostenlos, bevor du dich festlegst.

das könnte dich auch interessieren.