Abgeschlossener Aktenschrank mit Vorhängeschloss neben einem modernen Serverschrank mit blauen Lichtern in einem Büroraum.

du willst Ordnung in deine Firmensoftware bringen – und dann kommt die eine Frage, die alles ausbremst: „Und wo liegen dann unsere Daten?“ Vielleicht stellt sie dein Datenschutzbeauftragter, vielleicht dein Steuerberater, vielleicht stellst du sie dir selbst. Die Frage ist berechtigt. Deshalb beantworten wir sie hier konkret statt mit einem beruhigenden Schulterklopfen: wie Zoho und die DSGVO zusammenpassen – Stand August 2026.

deine Daten liegen in der EU – genauer: in Amsterdam und Dublin.

die kurze Antwort zuerst: Zoho betreibt eigene Rechenzentren in der EU, eines in Amsterdam und eines in Dublin. Bei der Registrierung wählst du dein Land, und daran hängt, welchem Rechenzentrum dein Konto zugeordnet wird. Wer sich in Europa anmeldet, landet im europäischen Rechenzentrum – und für Konten auf der EU-Domain sagt Zoho ausdrücklich zu, dass die Daten in einem Rechenzentrum innerhalb Europas gespeichert und verarbeitet werden. Das ist eine klare Ansage, die du deinem Datenschutzbeauftragten wörtlich weitergeben kannst.

falls dein Datenschutzbeauftragter nach einem Standort in Deutschland fragt: Für die DSGVO zählt nicht das Bundesland, sondern der Rechtsraum – die Niederlande und Irland sind EU-Mitglieder, dort gilt dieselbe DSGVO wie in München. Und ein Detail, das oft untergeht: Es sind Zohos eigene Rechenzentren. Zoho besitzt und betreibt seine Server selbst, statt Infrastruktur bei einem anderen Konzern zu mieten – deine Daten liegen also nicht auf gemieteten Servern eines fremden Cloud-Konzerns.

was mit deinen Daten passiert – und was nicht.

der Standort ist die halbe Antwort. Die andere Hälfte steckt im Geschäftsmodell, denn das entscheidet, was ein Anbieter mit deinen Daten überhaupt vorhat. Zoho verdient sein Geld mit Software-Abos, nicht mit Daten: „Ihre Daten werden niemals an externe Stellen verkauft“, heißt es in den deutschen Datenschutz-Zusagen des Unternehmens. Werbung auf Basis deiner Daten gibt es ebenfalls nicht, nicht einmal in den kostenlosen Produkten. Und weil Zoho ohne externe Investoren gewachsen ist, drängt auch niemand von außen darauf, aus deinen Daten mehr zu machen als das, wofür du bezahlst.

nach eigener Aussage wendet Zoho die DSGVO-Standards übrigens weltweit an, nicht nur dort, wo sie gesetzlich vorgeschrieben sind. Kann eine Firma so etwas einfach behaupten? Behaupten schon – deshalb schauen wir gleich noch auf das, was unabhängig geprüft ist. Bis dahin lässt sich festhalten: Das Geschäftsmodell arbeitet hier für deinen Datenschutz, nicht gegen ihn.

ein Anbieter, ein AVV: was die DSGVO konkret verlangt.

jetzt zu dem Wort, das dein Datenschutzbeauftragter als Erstes sagen wird: Auftragsverarbeitungsvertrag, kurz AVV. Sobald ein Dienstleister personenbezogene Daten in deinem Auftrag verarbeitet – und genau das tut jede Cloud-Software, vom Mailprogramm bis zur Buchhaltung – verlangt Artikel 28 der DSGVO einen solchen Vertrag. Das ist keine Zoho-Besonderheit, sondern gilt für jeden Anbieter, den du nutzt. Wer zehn Einzeltools im Einsatz hat, muss diese Frage also zehnmal stellen und zehnmal einen Vertrag schließen – kein Wunder, dass das Thema auf vielen Schreibtischen liegen bleibt.

genau hier spielt Zoho One einen stillen Vorteil aus: Über 50 Apps – Kundenverwaltung, Buchhaltung, Projekte und mehr – liegen bei einem Anbieter, unter denselben Datenschutz-Zusagen, mit einem Vertragspartner. Den AVV bietet Zoho als sogenanntes Data Processing Addendum an, aufgebaut auf den EU-Standardvertragsklauseln. In Zoho Books stößt du ihn als Admin sogar direkt im Konto an und unterschreibst digital – kein Briefwechsel, keine Rechtsabteilung nötig. Und wenn wir Zoho One bei dir einführen, gehört genau das zur sauberen Einrichtung dazu: Wir denken an den AVV, damit du es nicht musst. Wie so eine Einführung abläuft, ohne dass dein Betrieb dabei stillsteht, zeigt unser Umstiegs-Artikel Schritt für Schritt.

Zertifikate statt Versprechen.

schöne Worte stehen auf jeder Website. Deshalb lohnt der Blick auf das, was unabhängig geprüft wurde: Zoho ist nach ISO/IEC 27001 zertifiziert, einem der bekanntesten internationalen Standards für Informationssicherheit, und SOC 2 Type 2 geprüft – dabei wird bewertet, ob Sicherheitskontrollen nicht nur auf dem Papier stehen, sondern im laufenden Betrieb funktionieren. Dazu kommen weitere Standards wie ISO 27701, 27017 und 27018 rund um Datenschutz und Cloud-Sicherheit. Die Nachweise liegen auf Zohos Compliance-Seite zum Download bereit.

unser Tipp für dein nächstes Gespräch mit Datenschutzbeauftragtem oder Steuerberater: Nimm diese Liste einfach mit. Solche Gespräche werden spürbar entspannter, wenn die Nachweise gleich auf dem Tisch liegen. Für die Buchhaltung im Speziellen haben wir aufgeschrieben, wie sich Zoho Books mit deinem Steuerberater verträgt. Und bei Rechtsfragen zu deinem Einzelfall gilt wie immer: Die klärst du am besten direkt mit deinem Datenschutzbeauftragten – wir liefern dir die Fakten zur Software dazu.

stell uns deine Datenschutz-Fragen.

vielleicht bleiben jetzt genau die drei Fragen übrig, die zu deinem Betrieb gehören – zu deiner Branche, zu deinen Kundendaten, zu dem, was dein Steuerberater letzte Woche angemerkt hat. Genau dafür ist unser Erstgespräch da: Stell uns deine Datenschutz-Fragen, wir antworten konkret statt mit Floskeln. Kostenlos, ohne Verkaufsgespräch, mit ehrlicher Einschätzung. Und wenn du dir vorher lieber selbst ein Bild machst: Zoho One kannst du 30 Tage kostenlos testen – und dabei in aller Ruhe nachsehen, wo deine Daten liegen. Was das kostet, steht ehrlich in unserem Preis-Artikel.

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