Auf einem Schreibtisch steht ein offener Werkzeugkoffer mit vielen sortierten Fächern, daneben stehen drei große verschlossene Alukoffer.

Salesforce Sales Cloud kostet in der Enterprise-Ausführung 175 Euro pro Nutzer und Monat im Jahresabo, Zoho One kostet 37 Euro pro Mitarbeiter und Monat im Jahresabo. Das ist der Satz, den die meisten hören wollen – und der Satz, der für sich genommen wenig aussagt. Denn die 175 Euro kaufen den Vertriebsteil, die 37 Euro kaufen ein ganzes Büro voll Software.

genau das schauen wir uns hier an: was in der jeweiligen Zahl drinsteckt. Alle Angaben mit Stand August 2026, direkt von den Preisseiten der beiden Anbieter.

der Vergleich auf einen Blick.

worum es gehtZoho One (mit Zoho CRM)Salesforce
Listenpreis pro Person und Monat, Jahresabo37 Euro pro MitarbeiterSales Cloud Enterprise 175 Euro, Unlimited 350 Euro
was dafür enthalten istüber 50 Apps: CRM, Desk, Books, Campaigns, Projects, People, Analytics und mehrSales Cloud, also der Vertriebsteil
Kundenservice und TicketsZoho Desk enthaltenService Cloud als eigenes Produkt, Enterprise ebenfalls 175 Euro pro Nutzer und Monat im Jahresabo
E-Mail-MarketingZoho Campaigns enthaltenMarketing Cloud Next Growth ab 1.500 Euro pro Unternehmen und Monat im Jahresabo
Prozesse fest abbildenbis zu 50 Blueprints und 2.500 Workflow-Regeln, mehrere Pipelines nebeneinanderVertriebsengagement und Gesprächsanalyse laut Funktionsvergleich zubuchbar
schnellerer SupportBasistarif kostenlos, erweiterte Tarife 20 bis 25 Prozent der Organisations-LizenzgebührPremier Success Plan 30 Prozent der Nettolizenzgebühren, im Unlimited-Paket enthalten
Preisangaben auf der WebsiteMonats- und Jahrespreise stehen offenfür Details verweist Salesforce ausdrücklich auf den eigenen Vertrieb

zwei Dinge zur Einordnung, damit der Vergleich sauber bleibt: Zoho weist seine Preise als Nettopreise aus, Salesforce macht auf den Preisseiten keine Angabe zur Mehrwertsteuer. Und beim 37-Euro-Tarif von Zoho One ist jeder Mitarbeiter mit einer Lizenz dabei – deshalb der Preis pro Kopf. Eine Mindestanzahl gibt es nicht.

warum die Zahlen so weit auseinanderliegen.

Salesforce verkauft Clouds. Vertrieb ist eine, Service eine zweite, Marketing eine dritte – jede mit eigener Preisliste. Das ist kein Nachteil, sondern ein anderes Geschäftsmodell: Salesforce verkauft jeden Bereich einzeln, jeden davon breit ausgebaut.

nur wird aus dem einen Baustein schnell ein Stapel. Sobald neben dem Vertrieb auch Service und Marketing dazusollen, steht jede Cloud mit eigener Preisliste daneben. Ob fünfzehn Leute oder hundert – gebraucht wird meist ein System, das den Weg von der Anfrage bis zur bezahlten Rechnung durchgehend kennt. Genau das ist der Zuschnitt von Zoho One: Das CRM ist ein Baustein von über fünfzig, und Angebot, Rechnung, Ticket und Newsletter liegen daneben im selben System.

die Software nimmt dir dabei die Klickarbeit ab – der Rest bleibt Kopfsache, und zwar deine: Welcher Ablauf soll eigentlich abgebildet werden?

was bei Salesforce noch dazukommen kann.

fair ist fair, deshalb der Blick ins Kleingedruckte – alles direkt von der Salesforce-Preisseite:

  • die Webservices-API kostet in der Pro Suite 25 Euro pro Nutzer und Monat zusätzlich. Ab der Enterprise-Ausführung ist sie enthalten.
  • eine Sandbox mit vollem Funktionsumfang ist erst ab Unlimited dabei. Enterprise bringt eine mit eingeschränktem Umfang mit.
  • KI-Funktionen stehen im Funktionsvergleich für Enterprise als „kann hinzugekauft werden“.
  • der Standard Success Plan umfasst Selbstbedienung: Wissensartikel, Dokumentation, Trailhead. Wer schneller jemanden erreichen will, bucht den Premier Success Plan für 30 Prozent der Nettolizenzgebühren.

auch bei Zoho gibt es Supporttarife: Der Basistarif ist im Preis enthalten und kostet nichts extra, wer mehr Tempo will, bucht eine höhere Stufe dazu. Der Einstieg ist damit von Anfang an abgedeckt.

was Zoho CRM im Alltag mitbringt.

kein Vergleich ohne die andere Seite. Im Zoho CRM laufen mehrere Vertriebspipelines nebeneinander – dein Projektgeschäft mit sechs Monaten Vorlauf muss also nicht so ticken wie der schnelle Nachverkauf beim Bestandskunden.

dazu kommt Blueprint: ein visueller Editor, in dem du deinen Vertriebsprozess Schritt für Schritt festlegst. Pro Stufe wird geprüft, ob die Kriterien erfüllt oder die Aufgaben erledigt sind, bevor es weitergeht. Bis zu 50 solcher Abläufe sind in Zoho One möglich, dazu bis zu 2.500 Workflow-Regeln, von denen 2.000 gleichzeitig aktiv sein dürfen. Benutzerdefinierte Berichte im CRM sind unbegrenzt.

im Klartext: Der Prozess steht im System statt in einem Kopf – und das ist der Punkt, an dem ein CRM aufhört, eine bessere Adressliste zu sein.

wo du anfängst.

  • läuft dein Vertrieb heute in Excel-Listen und im Postfach? Fang mit Leads, Deals und einer Pipeline im CRM an. Desk, Books und Campaigns schaltest du danach Schritt für Schritt dazu.
  • bleiben regelmäßig Angebote liegen, weil das Nachfassen vergessen wird? Bau genau diesen einen Ablauf als Blueprint – nicht gleich alles auf einmal.
  • zahlst du heute vier getrennte Rechnungen für CRM, Helpdesk, Newsletter und Buchhaltung? Stell diese Summe einmal dem einen Zoho-One-Preis gegenüber. Genau diese Rechnung machen wir im Erstgespräch mit dir auf.
  • nutzt du Salesforce schon und willst die Kosten drücken? Dann schauen wir uns an, wie Zoho One deine Salesforce-Aufgaben übernimmt, und planen den Umzug in Etappen statt in einem Rutsch.
  • soll der Preis planbar bleiben? Nimm den Jahrestarif als feste Größe in deine Kalkulation auf. Was das genau bedeutet, steht in unserem Preis-Artikel.

und jetzt: welches?

welches CRM zu dir passt, entscheidet sich selten am Funktionsumfang – meistens daran, wie viel von deinem Betrieb im selben System liegen soll. Diese Frage lässt sich in einer Viertelstunde klären.

lass uns reden: Das Erstgespräch ist kostenlos und kein Verkaufsgespräch, sondern eine ehrliche Einschätzung, was bei dir Sinn ergibt. Und wenn du lieber erst selbst schaust: Zoho One kannst du 30 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte.

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